Aktuelle Termine

Wollen Sie mit Ihren Kindern mal einen ganz besonderen Kindergeburtstag feiern? Dann sind Sie bei uns genau richtig! Mehr Informationen zu unseren vielfältigen Kindergeburtstagsangeboten finden Sie hier: Kindergeburtstag im Naturerlebnisgarten

 

Faltblatt über den Naturerlebnisgarten

Hier kommen Sie zu unserem Faltblatt über die LBV-Umweltstation Naturerelbnisgarten Kleinostheim:

 

Diese können Sie mit diesem Link in komprimierter Form (1,75 MB)ansehen und ausdrucken.

Eine bessere Qualität erhalten Sie allerdings, wenn Sie das Faltblatt direkt bei uns zusammen mit anderen Informationen über den LBV kostenlos bestellen oder besser noch: persönlich bei uns abholen....

Verbinden Sie den Besuch bei uns mit einer Besichtigung der LBV-Umweltstation! Angemeldetet Gäste erhalten (wenn gewünscht und zeitlich möglich) eine kostenlose Führung durch das Gelände.

Das Halbjahres- programm der Umweltstation...

Kurzfilm über den Naturerlebnisgarten Kleinostheim

Pädagogisches Umsetzungskonzept für unsere Umweltstation

Hier klicken und Sie kommen auf die Zulassungsarbeit von Markus Denk zum Ersten Staatsexamen mit dem Titel: "Bildung für Nachhaltige Entwicklung dargestellt am Beispiel eines pädagogischen Umsetzungskonzepts für die Umweltstation Naturerlebnisgarten Kleinostheim des Landesbundes für Vogelschutz in Bayern e.V."


Teil 1 Gliederung

Teil 2 Text

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Schöne Ferien...

Wir wünschen all unseren Mitgliedern, Freunden und Gönnern und deren Familen eine schöne Ferienzeit und einen erholsamen Urlaub.

Unsere nächsten Aktionen in der Umweltstation Naturerlebnisgarten Kleinostheim sind:

Sonntag, der 22.08.2010 von 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr "Spiele für die ganze Familie"

Samstag, der 28.08.2010 ab 18:00 Uhr Fledermaus-Nacht im Naturerlebnishaus; (hierfür ist eine Anmeldung erforderlich, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist).

 

 

Wildnistage

Den Beginn ihrer Sommerferien verbrachten 11 Kinder und Jugendliche in der Wildnis des unterfränkischen Spessarts, um dort drei Tage lang das Leben in und mit der Natur zu erleben. Mit Rohstoffen aus der Natur bauten sie sich alles, was man für ein einfaches, nachhaltiges Leben im Wald benötigt.

Die zwei Mädchen und neun Jungs im Alter von 11 bis 13 Jahren begannen ihr Abenteuer in der Wildnis am 02. August. Am ersten Tag bauten Sie das Lager mit Schlafmöglichkeiten unter Planen und einem gemütlichen Feuerkreis aus Ästen um das Lagerfeuer herum auf. Dann übten Sie das Entfachen eines Feuers ohne Feuerzeug und Streichhölzern, sondern nur mit Zündstahl und Brennstoffen aus Pflanzenfasern.

Nach einer verregneten Nacht begann der nächste Tag mit dem Anfertigen eines eigenen Geschirrs aus Holz. In stundenlanger Arbeit brannten die Teilnehmer geduldig ihre Holzessschalen und einen Holzlöffel aus. Zwischendurch lernten Sie das Knüpfen von Seilen aus Pflanzenfasern wie Gras oder Farn. Der Abend klang mit Lauf-, Versteck-, Schleich- und Suchspielen aus, die bis in die völlige Dunkelheit gespielt wurden.

Am letzten Tag räumten die Teilnehmer das Lager wieder so auf, dass keine Spuren von Ihrem Aufenthalt mehr zu sehen waren. Nach getaner Arbeit wurde noch etwas gespielt und die Teilnehmer lernten, sich eine wärmende, Isolierende Schlafunterlage aus Gras zu knüpfen. Damit waren drei erlebnisreiche, spannende Tage schon viel zu schnell vorüber.

 Die „Wildnistage“ wurden nach dem Vorbild des NAJU Wildlife Konzepts „Waldinsel“ durchgeführt. Tobias Singer, der bereits fünf Wildlife „Waldinsel“ in der Oberpfalz durchgeführt hatte, betreute die Gruppe gemeinsam mit der Kindergruppenleiterin Anne Raue und Sabine Schmidt vom LBV Kleinostheim und leitete die meisten Aktionen an. Die „Wildnistage“ fanden im Rahmen des vom Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit geförderten Projekts „Selbstwertvolle Natur erleben“ statt.

Sabine Schmidt/11.08.2010/10:30 Uhr

 

 

Zur Nachahmung empfohlen...

Strahlenden, stolze Kinderaugen

Mit 709.- € waren die Schüler der vierte Klasse der Volkschule Hösbach-Rottenberg die beste Klasse in Unterfranken, was das diesjährige Sammelergebnis der LBV-Haus- und Straßensammlung betrifft.

Klassenleiter Holger Schlereth hatte seinen Schülern im Vorfeld nichts von dem tollen Erfolg erzählt.

Die Überraschung war also  gelungen, als Thomas Staab vom LBV am Mittwoch um 9:00 Uhr im Klassenzimmer stand und die Kinder mit einem Buchgeschenk beglückwünschte. Er bedankte sich bei allen, die sich an der Sammlung beteiligt haben und lud die Schule zu einem Besuch in die Umweltstation nach Kleinostheim ein.

Das Geld, so Staab weiter verwendet der LBV für Naturschutzprojekte und für die Instandhaltung und Weiterentwicklung des L BV-Naturerlebnisgartens im Sport- und Freizeitgelände Kleinostheims. In Unterfranken kamen über 37.000.- € zusammen.

Herzlichen Dank allen, die sich bei der Haus-&Straßensammlung beteiligt haben!

Thomas Staab/28.07.2010/12:00 Uhr

 

 

Lebensraum für Schleiereule, Fledermaus, Turmfalke & Co.

Thomas Staab/17.08.2010/1:45 Uhr

Fleißige Krabbler unter Beobachtung...



Auge in Auge mit der Ameise. Bei 10facher Vergrößerung wurden die kleinen Krabbler zu großen Monstern...

Etwa 30 Gäste unterschiedlichen Alters konnten Reinhold Spall von der Ameisenschutzwarte und Sabine Schmidt vom LBV am Sonntag, den 18.07.2010 bei der „Offenen Gartentür“ zum Thema „Ameisen“ begrüßen.

Die fleißigen Insekten wurden im vergangenen Jahr bei einer Rettungsumsiedelung in die Umweltstation gebracht und haben sich seither gut etabliert.

Die Teilnehmer der Führung erlebten einen interessanten Vortrag und erfuhren dabei vieles über die Biologie und die Verhaltensweisen der kleinen Krabbler. Zwei Jungs berichteten, sie haben zuhause eine Ameisenlöwen-Zucht und erzählten aus ihren Erfahrungen mit diesen Larven der Ameisenjungfer.


Herzlichen Dank an unseren Fachmann Reinhold Spall , an Wolfgang Paulke für die Unterstützung und an Claus Fries für die Bilder.

Die nächste Aktion im Rahmen der "Offenen Gartentür" findet am Sonntag, den 22.08.2010 in der Umweltstation statt. Dann heißt es „Spiele für die ganze Familie“.

Thomas Staab/19.07.2010/13:00 Uhr   

Alle Bilder: Claus Fries

 

Nachwuchs am See der Umweltstation....

Stolz zeigt die Nilgansmutter ihren Nachwuchs auf dem See der Umweltstation

Fünf junge Nilgänse sind die neueste Attraktion der Umweltstation in Kleinostheim! Eines der Elterntiere war in den letzten Wochen nicht mehr gesehen worden. Jetzt ist auch klar, warum! 

Nun führt die stolze Mutter ihre kleinen Küken am Seeufer und zeigt sich mit ihrem Nachwuchs auf dem Wasser. 

Vor allem unsere jungen Besucher sind begeistert von den kleinen Wasservögel. Jetzt hoffen wir, dass möglichst alle auch erwachsen werden und keines der Federbälle Fuchs oder Hecht zum Opfer fällt.

Wer möchte den Küken einen Namen geben? Schickt einfach eine Mail mit eurem Vorschlag an unterfranken@lbv.de

Thomas Staab/16.07.2010/12:00 Uhr

 

 

Naturschutzwächter zu Gast in der Umweltstation

Naturschutzwächter und Mitglieder der Unteren Naturschutzbehörde auf der Magerwiese der Umweltstation

Die Naturschutzwächter im Landkreis Aschaffenburg und die Mitarbeiter der Unteren Naturschutzbehörde im Landratsamt besuchten am 15. Juli die LBV-Umweltstation Naturerlebnisgarten in Kleinostheim.

Einige der Besucher kannten die Umweltstation im Sport- und Freizeitgelände bereits. Thomas Staab führte die Gruppe durch das Gelände und zeigte anhand der unterschiedlichen Landschaftselemente und erklärte an Beispielen die Vorgehensweise des LBV bei seinen pädagogischen Angeboten.

Alle Besucher zeigten sich begeistert von der Vielfalt der Möglichkeiten, Umweltbildung vor Ort zu vermitteln.

Bei einer Brotzeit und kühlen Getränken enstanden interessante Gespräche und wurden Erfahrungen ausgetauscht.

Auf beiden Seiten gab es Zustimmung, was eine Intensivierung der künftigen Zusammenarbeit betrifft.

Thomas Staab/16.07.2010/11:30 Uhr

 

 

Tag der offenen Gartentür: Ameisen – Sozialstaat in der Umweltstation

Der Julitermin zur „Offenen Gartentür“ der LBV-Umweltstation in Kleinostheim steht ganz unter dem Thema „Ameisen“. Reinhold Spall von der Ameisenschutzwarte führt die Gäste zum Ameisenbau im Naturerlebnisgarten und erklärt den Gästen die Biologie und Besonderheiten der fleißigen und „wertvollen“ Insekten, die man dort aus nächster Nähe beobachten kann.

Die Führung findet am Sonntag, den 18.07.2010 in der LBV-Umweltstation im Sport- und Freizeitgelände in Kleinostheim statt und beginnt um 14:00 Uhr. Dauer: etwa 1,5 Stunden. Wer sich nicht der Führung anschließen möchte, oder hinterher noch Zeit hat, der kann bis 17:00 Uhr auf eigene Faust den Naturerlebnisgarten erkunden.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Aktion findet im Rahmen des Projektes „Selbstwertvolle Natur“ statt, welches vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit gefördert wird. Bei Regen fällt die Veranstaltung aus.

 

 

Einfach nur schön.... Aktuelle Bilder vom 05. Juli 2010 vom Naturerlebnisgarten

Neuer Zivi beginnt seinen Dienst...

Der 19jährige Ralph Kern aus Mömbris hat am 01.07.2010 seinen Zivildienst in der LBV-Umweltstation "Naturerlebnisgarten" Kleinostheim angetreten. Wie man auf dem Bild erkennen kann,  ist er schon "Ganz wild auf Natur" und freut sich auf seinen Einsatz.

Als erster LBV-Zivi in Kleinostheim bleibt Kern dem Naturschutzverband nur noch sechs Monate erhalten.

Langeweile - Fehlanzeige! Hier ein Überblick über die Arbeitsschwerpunkte eines Zivi`s beim LBV....


Thomas Staab/01.07.2010/14:30 Uhr

Libellen & Wasser beim "Tag der offenen Gartentür"

Bei der letzten „Offenen Gartentür“, am Sonntag, den 20.06.2010, konnten die Verantwortlichen des LBV über 100 Gäste auf dem Gelände der Umweltstation „Naturerlebnisgarten“ im Sport- und Freizeitgelände in Kleinostheim begrüßen. Die AOK Aschaffenburg bot eine Radtour zum LBV.

Der Naturschutzverband hatte eingeladen zu einer Führung mit dem Thema Libellen. Günter Farka aus Erlenbach zeigte den interessierten Teilnehmern die Vielfalt dieser Insekten. Auf dem 4,2 ha großen Gelände konnten bisher 32 verschiedene Libellenarten nachgewiesen werden.

Parallel hierzu konnten die Besucher am See der Umweltstation auf die „Jagd nach Wasserskorpion und Co“ gehen. David und Thomas Wolf erklärten, was mit Keschern aus dem Wasser gefischt wurde.

Vielen Dank an alle Besucher, den Radlern der AOK Aschaffenburg, Günter Farka für die Führung sowie den ehrenamtlichen Helfern Thomas und David am See und den Betreuern auf dem Gelände auf dem Gelände.

 

Alle Bilder: Claus Fries (auch dafür herzlichen Dank)

Thomas Staab/28.06.2010/13:45 Uhr

Nashornkäfer-Larven gerettet...



Spontane Rettungsaktion mit dem Bauhof der Gemeinde Kleinostheim. Hierfür herzlichen Dank an die Mitarbeiter....

Nashornkäferlarven gerettet – LBV und Gemeinde setzten Holzhäckselhaufen um

Kleinostheim. In einer gemeinsamen spontanen Rettungsaktion zwischen Landesbund für Vogelschutz (LBV) und dem Bauhof der Gemeinde Kleinostheim, konnten mehrere Dutzend Nashornkäferlarven gerettet werden.

Ein Bürger wies den Naturschutzverband auf die großen „Engerlinge“ hin, die er beim Abholen von kostenlosem Holzhäckselmaterial auf dem Parkplatz im Sport- und Freizeitgelände fand. Thomas Staab vom LBV wusste gleich, dass es sich dabei nicht um die Larven des Maikäfers handelte. Alleine die Größe sprach für Hirschkäfer oder Nashornkäfer. Letztlich waren es die kleinen rotbraunen Atemöffnungen an der Seite, welche eine sichere  Artbestimmung ermöglichte.

Die daumendicken, bis zu 12 cm großen Maden gehören zu den größten Käferlarven Europas. Sie brauchen für ihre Entwicklung Wärme. Diese finden sie v.a. in Eichwäldern in vermodernden Wurzelstubben, aber auch im Siedlungsbereich, in Sägemehl, Pferdemisthaufen, Kompostmieten oder wie hier in Rindenmulch. Dort fressen sie totes organisches Material, richten also im Vergleich zur Maikäferlarve keinen Schaden an lebenden Pflanzen an! Sie verbringen bis zu fünf  Jahre „unter Tage“, bevor sie sich verpuppen.

Die erwachsenen Nashornkäfer leben nur einige Tage bis sie sich verpaart haben. Dabei können sie keine Nahrung aufnehmen. Sie sind völlig harmlos, beißen der stechen nicht!  Die Nashornkäfer fliegen in warmen Sommernächten herum, werden aber nur selten beobachtet, da sie vergleichsweise spät nachts fliegen. Die Männchen dieser Art tragen ein nach hinten gebogenes Horn auf dem Kopfschild, welches Namensgebend war.

Nach der Bundesartenschutzverordnung ist der Käfer als „besonders geschützt“ eingestuft und unter Schutz gestellt. Die Rettungsaktion wurde mit der Höheren Naturschutzbehörde an der Regierung von Unterfranken abgestimmt.

Dank der Unterstützung durch die Gemeinde Kleinostheim, wurde ein Großteil des Haufens mit einem Bagger vorsichtig abgetragen und an eine geeignete Stelle der LBV-Umweltstation gebracht. Dort können sich die Larven nun ungestört entwickeln. Thomas Staab freut sich: „Somit hat man nicht nur die Tiere gerettet: unsere Umweltstation ist nun auch um eine kleine Attraktion reicher und wir können unserer Besucher um Verständnis für diese geschützte und seltene Käferart werben“.

Leider werden aus Unwissenheit immer wieder Larven von Nashorn- und Hirschkäfer getötet und Lebensräume zerstört.

                                                                                                                            

Fotos (2): Thomas Staab       Foto Nashornkäfer: Wikipedia

Thomas Staab/21.06.2010/21:25 Uhr

Zur Pressemeldung (Quelle: MAIN-ECHO)

 

 

NAJU-Zeltlager zuende....

Die NAJU-Kindergruppen "Steinkäuze" Kleinwallstadt und die "Fledermäuse" aus Kleinostheim trafen sich am 18. Juni zum Zeltlager am Wanderheim "Eichwaldhütte" in Mömlingen (Lkr. Miltenberg).

13 Kinder und Jugendliche und vier Betreuer erlebten ein kurzweiliges Wochenende. Dabei gab Birgit Kähler am Samstagnachmittag einen interessanten Einblick in Überlebensstrategie im Wald.  Die Teilnehmer bauten sich Unterstände für die Nacht und bekamen Tipps zum richtigen Verhalten bei Waldbrand oder Gewitter.

Mit Thomas und Sabine durch Wald und Flur heißt: kennenlernen der Natur! Es gab eine Menge zu entdecken links und rechts des Weges.

Beim Basteln von Traumfängern wurde eigene Kreativität gefragt!

Roland unser Küchenmeister ist nicht nur für jeden Spaß zu haben: er versorgte die Truppe mit frischen Obst und leckeren Spaghetti mit verschiedenen Soßen und Salat.

Der Abend klang dann am Lagerfeuer bei Geschichten und Gedichten aus. Müde ging es in den Schlafsack….

Herzlichen Dank an alle Teilnehmer und den Verantwortlichen für das tolle Wochenende. An den Wanderverein „Alpenrose“ in Mömlingen geht ein ganz besonderer Dank für die freundliche Bereitstellung des Platzes hinterm Wanderheim und für die Benutzung der Einrichtungen.

 

Anbei ein paar Bilder und Impressionen vom Zeltlager und seinen Teilnehmern.

Text/Fotos: Thomas Staab / 21.06.2010/12:30 Uhr

Bilder zum vergrößern bitte anklicken...

Oben und rechts: Zeltaufbau

Deutschland-Fans (rechts: Roland)

Vor dem Survival-Nachmittag
Einweisung ins Thema
Unterstand im Wald
Unterstand und Kaninchengrill
Am Lagerfeuer

Bogenschütze
Frühstück

Dressurlehrgang
Mona ist müde
Küchendienst
Obstfreunde

Stockbrot
Traumfängerbastler

Umweltpreis für die LBV-Umweltstation Naturerlebnisgarten

Den 1. Umweltpreis 2010 des Landkreises Aschaffenburg konnte der Leiter der Umweltstation "Naturerlebnisgarten" Kleinostheim, Thomas Staab aus den Händen von Landrat Dr. Ulrich Reuter entgegen nehmen.

Staab bedankte sich sehr herzlich für diese Auszeichnung, die mit einem Geldpreis in Höhe von 3.000.- Euro dotiert ist. Dabei dankte er auch den Gönnern, Unterstützer und den ehrenamtlichen Helfern, die in den letzten Jahren bei der Pflege, der Erhaltung und der Weiterentwicklung der Umweltstation mitgeholfen haben.

Landrat Reuter lobte das große Engagement, insbesondere den behindertengerechten Ausbau des Geländes, wo auch gehbehinderte Menschen und Rollstuhlfahrer an den vielfältigen Aktionen und Veranstaltungen des Naturschutzverbandes teilnehmen können.

Einer der ersten Gratulanten war der stellvertretende Bürgermeister der Gemeinde Kleinostheim, Herr Hubert Pfanmüller. Staab dankte auch hier für die gute Zusammenarbeit zwischen Umweltstation, Gemeinde und deren Bauhof.

Thomas Staab/11.06.2010 21:45 Uhr

Presse: MAIN-ECHO

Wildnistage 02.08.-04.08.

Hast du Lust, mit uns drei Tage draußen in der Wildnis zu verbringen? Dir fast alles, was du brauchst, selbst zu bauen, von einer gemütlichen Grasmatte über ein Laubbett bis zu Messern aus Stein und Trink- und Essschalen aus Holz? Willst du mit uns essbare Kräuter sammeln, Wildkräutertee kochen, Wildnisbrot backen und abends am Lagerfeuer den Stimmen der Tiere des Waldes lauschen? Möchtest du mal nicht im Zelt, sondern unter einer Plane oder unter freiem Himmel schlafen?

 

Dann bist du bei den „Wildnistagen des LBV“ genau richtig!

Im Rahmen des LBV Projektes „Selbstwertvolle Natur erleben“, das vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit gefördert wird, verbringt ihr unter der Leitung von Dipl. – Biol. Sabine Schmidt und dem erfahrenen Wildlife – Spezialisten Tobias Singer drei Tage in der Wildnis.

 

Zeitraum: 02.08.-04.08.10

Ort: Glashüttenhof bei Kleinkahl im Naturpark    Bayerischer Spessart

Altersempfehlung: ab 11 Jahre

Teilnahmegebühr: kostenlos

Anmeldung: 

Sabine Schmidt

Tele: 06027/4090797

Email: s-schmidt@lbv.de

Streuobstwanderung in Kleinwallstadt

Einen Rekordbesuch bei der Streuobstwanderung des Aktionsbündnisses Kleinwallstadt und dem Landesbund für Vogelschutz konnten Thomas Staab und sein Bruder Matthias verzeichnen.

Insgesamt 52 Teilnehmer trafen sich am 16. Mai pünktlich um 15:00 Uhr an der Wallstadthalle in Kleinwallstadt, um zusammen mit den Staab-Brüdern einen Spaziergang durch die Streuobstflur der Gemeinde zu unternehmen.

Sehr erfreut zeigten sich die Referenten über die  große Beteiligung insbesondere die Vielzahl der teilnehmenden Kinder.

Während der Wanderung erfuhren die Teilnehmer Wissenswertes und Interessantes über den Lebensraum Streuobstwiese. Dabei stand unter anderem der Gartenrotschwanz im Mittelpunkt.

Dieser Zugvogel wird derzeit im Rahmen eines Glücksspiralen-Projektes in Kleinwallstadt und in der Nachbargemeinde Sulzbach kartiert und datenmäßig erfasst.

Thomas Staab berichtete über den attraktiven Vogel, seine Gewohnheiten und über seine Beobachtungen während seiner ersten Begehung.

Sein Bruder Matthias stellte die Pläne des "Aktionsbündnisses Streuobst" in Bezug auf die Errichtung eines Streuobst-Erlebnisweges vor.

Zum Abschluss der Veranstaltung gab es eine zünftige Brotzeit mit hausmacher Brot und Wurst, sowie Apfelwein und Apfelsaft auf der Streuobstwiese von Matthias Staab.

Weitere Informationen zum Thema Streuobst und/oder Gartenrotschwanz beim LBV unter: 06027/4090796. Anfragen per e-Mail unterfranken@lbv.de

 

Text/Fotos: Thomas Staab/19.05.2010/20:15 Uhr

 

Mit knapp 200 g in die Greifvogelstation eingeliefert: "Hanni" ein Turmfalken-Weibchen.

Weiterlesen hier...

 

Familienausflug zur Grube Messel...

Die Kreisgruppe Miltenberg lädt ein zu einem Familienausflug in die Grube Messel. Nähere Informationen gibt es hier

Junger Waldkauz als Neuzugang in der Greifvogelstation Mechenhard

weiterlesen: hier klicken!

Besuch aus dem Landkreis Bad Kissingen

Am 08. Mai kam Besuch aus dem Landkreis Bad Kissingen nach Kleinostheim in die LBV-Umweltstation. Mitglieder der Kreisgruppe und der NAJU-Gruppe aus Sulzthal erstatteten dem Naturerlebnisgarten einen Besuch. 

Begrüßt wurde die knapp 50-köpfige Gruppe von Thomas Staab, dem Leiter der Umweltstation und Werner Horler, 1. Vorsitzender der LBV-Kreisgruppe Aschaffenburg. Bei einem Stehcafe bzw. -tee konnten die Kinder mit ihren erwachsenen Begleitern den Film über die Umweltstation sehen. Die meisten Kinder kannten diesen Bereits aus dem Internet.

Danach entdeckten die Teilnehmer das Gelände "live". Dabei kamen der Weidenkriechtunnel, das Ameisennest, der Fühlkreis und das Insektenhotel besonders gut "an". Highligth war aber wohl die Familie der Kanadagänse, die sich auf dem See und später auf der Wiese zeigten.

Nach einer kurzen Brotzeit und ein paar Spielen am Lagerfeuerplatz, ging es weiter nach Sulzbach, wo die Teilnehmer bei einem Spaziergang durch die wunderschönen Streuobstbestände einen guten Eindruck von der vielfältigen Landschaft bekamen. Dabei erlebten sie Baumfalke, Steinkauz, Gartenrotschwanz, Braunkehlchen, Wendehals und einen rufenden Pirol.

Um 15:30 Uhr hieß es dann: ab in den Bus und zurück in die Heimat.

Vielen Dank für den Besuch....

Text/Fotos: Thomas Staab/10.05.2010/21:45 Uhr

NABU-Gruppe zu Besuch in Kleinostheim

Die "Grauspechte" vom NABU-Hainburg am Insektenhotel

Gelebte Partnerschaft

Die NABU-Gruppe „Grauspechte“ aus Hainburg besuchte die LBV-Umweltstation Naturerlebnisgarten in Kleinostheim. Unter der Führung von Thomas Staab bekamen die Gäste einen guten Eindruck von der Umweltbildung des LBV und der Arbeit vor Ort. Begeistert zeigten sich die Teilnehmer um Hans Schwartig und lobten ausdrücklich die Vielfältigkeit und die Innovationen auf dem  4,2 ha großen Gelände. „Wir alle waren sehr beeindruckt von euren Ideen, eurem Engagement und dem Gelände. Glückwunsch!!!“

Bereits am 18. April fuhr die LBV-Kreisgruppe Aschaffenburg zum NABU-Gruppe  Bingenheim. Unter der Leitung von Udo Seum erlebten die Mitglieder einen kurzweiligen Sonntagvormittag am NSG Bingenheimer Ried. Höhepunkt waren zwei Raubseeschwalben, die nur für wenige Minuten durch die Ferngläser beobachtet werden konnten.

 

Text/Fotos: Thomas Staab



Viel Spaß haben die Schüler im Sodenbach, wenn es darum geht, möglichst viele Tiere unter die Lupe zu nehmen.

Saisonstart bei SODENTHALER

Am 21.04. startete die Aktion „Wassererlebnistag“ bei Sodenthaler. 23 Schüler der 4c von der Horigoyen-Volksschule Sulzbach waren die „Ersten“.Auch 2010 laden der Landesbund für Vogelschutz (LBV) und die Fa. SODENTHALER wieder auf deren Betriebsgelände zum Wassererlebnis-Tag ein.

Ob beim gemeinsam erarbeiteten Wasserkreislauf, der Bachexkursion oder beim Blick hinter die Kulissen der Abfüllanlage: die Schüler sind begeistert vom 1,5 stündigen Programm rund um das Thema Wasser.

 Nach der Jagd auf  Wasserinsekten im angrenzenden Sodenbach bekommen die kleinen Naturforscher gezeigt, wie man anhand der dort vorkommenden Tierarten auf die Gewässergüte bzw. die Wasserqualität schließen kann.

 Die Aktionen finden bis zum Beginn der Sommerferien statt. Es sind noch wenige Restplätze frei. Weitere Informationen beim LBV unter 06027/4090796.

Text/Bilder: Thomas Staab/21.04.2010/12:30 Uhr

Kreisgruppe Aschaffenburg fährt in die Wetterau...

Bei strahlendem Sonnenschein unternahm die LBV-Kreisgruppe Aschaffenburg unter der Leitung von Thomas Staab von der LBV-Bezirksgeschäftsstelle einen Ausflug ins benachbarte Hessen. Das Ziel war das Naturschutzgebiet (NSG) Bingenheimer Ried in der Wetterau.

Geführt von Udo Seum von der NABU-Ortsgruppe erlebten die 22 Teilnehmer einen kurzweiligen Vormittag. Während der kleinen Wanderung am Rande des NSG konnten die interessierten Gäste mehr als 60 verschiedene Vogelarten beobachten. Darunter seltene Arten wir Blaukehlchen, Rohrweihe und viele Wasservögel. Vor allem die tollen Weißstorchbeobachtungen werden vielen in Erinnerung bleiben. Als ornithologisches Highlight konnten zwei Raubseeschwalben beobachtet werden, die aber nur sehr kurz über das Naturschutzgebiet hinweg zogen.

Ergänzt durch informative Erläuterungen von Herrn Seum, erfuhren wir eine Menge über das Naturschutzgebiet, die dort stattfindende Landschaftspflege und über weitere Projekte des NABU in der Wetterau.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen im Dorfgemeinschaftshaus bedankte sich Werner Horler von der LBV Kreisgruppe beim Exkursionsleiter mit einer Spende für die NABU-Ortsgruppe. Danach ging es zurück an den Untermain.

Text/Fotos: Thomas Staab/19.04.2010/12:00 Uhr

Bilder von der Exkursion am NSG Bingenheimer Ried

Neuwahlen bei der KG Miltenberg

Mit viel Schwung in die nächsten vier Jahre – KG Miltenberg mit neuem 1. Vorsitzenden

Am Freitag, den 16. April 2010 war es soweit: es hieß Abschied nehmen von Peter Waigand, der nicht mehr als 1. Vorsitzender kandidierte. Nach 21 Jahren an der Spitze der KG Miltenberg, verabschiedete sich Waigand bei der Jahresversammlung im Pfarrhaus St. Josef in Erlenbach.

Zuvor allerdings leitete er die Versammlung zu der er über 30 Teilnehmer begrüßen konnte. In seinem Rechenschaftsbericht ging er auf traditionelle Veranstaltungen der Kreisgruppe ein und sprach über „nennenswerte Ereignisse“ der letzten 12 Monate. Als ein Schwerpunkt der Arbeit nannte er die Greifvogelauffang- und Pflegestation in Mechenhard. Falkner Werner Becker gab eine Bilanz der eingegangenen Vögel.

Die Neuwahlen ergaben folgendes Ergebnis:

1.Vorsitzender: Thomas Ludwig

Stellvertretender Vorsitzender: Wolfgang Neuberger

Schriftführer: nicht besetzt

Schatzmeister: Gerhard Weber

Beisitzer: Gerd Blatterspiel und Dr. Jesko Rinno

Delegierter: Roland Mayer

Kassenprüfer: Reinhold Spall und Reinhold Kern

 

Der Schriftführer Thomas Staab stellte sich aus beruflichen Gründen nicht mehr zur Wahl.

Nach den Wahlen erhielt Peter Waigand aus den Händen von Bernd Hofer (Ehrenvorsitzender der LBV-Kreisgruppe Aschaffenburg) und Dietrich Böhme (Landesschatzmeister und Mitglied im LBV-Landesvorstand) die Ehrennadel in Gold mit Eichenkranz und eine Urkunde zur Ernennung als Ehrenkreisgruppenvorsitzender. Die amtierenden KG-Vorstände und Thomas Staab von der Bezirksgeschäftsstelle bedankten sich bei Waigand mit jeweils einem Geschenk. Frau Renate Waigand erhielt für ihr langjähriges Verständnis und ihre Unterstützung im Hintergrund einen Blumenstrauß.

Thomas Ludwig übernahm die weitere Leitung der Versammlung und kündigte an, durch Veränderungen die Aktionen und Veranstaltungen des LBV attraktiver zu gestalten und den Verband bekannter zu machen.

Folgende anwesenden Mitglieder wurden für ihre langjährige Mitgliedschaft geehrt (siehe Foto): Frau Claudia Annel und Herr Gerhard Müller (jeweils 20 Jahre Mitgliedschaft), Herr Gerhard Andres für 40 Jahre Mitgliedschaft beim LBV.

Zum Abschluss zeigte Wolfgang Neuberger einen Bildervortrag mit dem Titel: „Der Biber – Flussbaumeister und Landschaftsarchitekt der Natur“.

Text/Bilder: Thomas Staab/19.04.2010/12:30 Uhr

Start des Projekts "Selbstwertvolle Natur erleben"

Am 22.03. startete das diesjährige Projekt des LBV Kleinostheim „Selbstwertvolle Natur erleben“, das vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit gefördert wird, mit einer besonderen Aktion an der Brentanoschule. Zu dem Thema „Der Wert der Bestäuber“ arbeiteten die SchülerInnen der je zwei fünften und sechsten Klassen  mit viel Geschick zusammen, um eine Nistmöglichkeit für Wildbienen und andere bedrohte Bestäuber zu bauen.

Die Kinder erfuhren erst einiges über das Leben der zukünftigen Besucher des Insektenhotels. Die Hauptbesuche werden Wildbienen sein. Von diesen gibt es in Deutschland ca. 555 Arten, die in den letzten Jahrzehnten u.a. durch den Verlust von Nistmöglichkeiten stark zurück gegangen sind. Die SchülerInnen der Brentanoschule haben sich im Rahmen des LBV Projektes mit viel Freude beim Bauen, für den Erhalt von Wildbienen und Co. eingesetzt. Schon während der Fertigstellung konnten die Kinder die erste Wildbiene beobachten, die das Insektenhotel in Augenschein nahm.

Zwischen Ostern und Pfingsten wird Dipl.-Biol. Sabine Schmidt die Brentanoschule einmal wöchentlich besuchen, um mit interessierten Kindern der 5. und 6. Klassen weitere Aktionen aus dem Projekt  „Selbstwertvolle Natur erleben“ zu machen. Diese Idee entstand in Zusammenarbeit mit Barbara Ackermann vom „Projekt SchEhre – Schule und Ehrenamt“, die sich am Bau des Insektenhotels beteiligte. Bei dem Projekt bekommen die SchülerInnen einen tieferen Einblick in die das Thema „Selbstwertvolle Natur erleben“ und die Arbeit des LBV, mit der Möglichkeit, im Anschluss einer der Kinder- und Jugendgruppen beizutreten

Weitere Informationen zum Projekt „Selbstwertvolle Natur erleben“ gibt es hier.


Text: Sabine Schmidt

Bilder: Barbara Ackermann

Kindergruppe "Fledermäuse" entdeckt den Frühling

Am vergangen Samstag machten sich die frisch getaufte Kleinostheimer Kindergruppe „Fledermäuse“ trotz Regen auf die Suche nach den ersten Frühlingsboten. Dabei konzentrierten sich die Kinder auf die Untersuchung des Sees im Naturerlebnisgarten Kleinostheim, den sie bereits im Spätsommer nach Wassertieren abgesucht hatten. Diesmal trafen Sie die Kanadagänse an, die bereits ihren Brutplatz vom letzten Jahr ausspähten, und fingen zahlreiche Wassertiere, die sie weitestgehend selbst bestimmten. Darunter war auch ein amerikanischer Flusskrebs. Die Kinder fanden heraus, dass dieser aus Nordamerika eingeschleppte Krebs unsere einheimischen Krebse vertreibt.

Nach der erfolgreichen Suche wurden ein paar Spiele zum aufwärmen gespielt, während das Lagerfeuer angezündet wurde. An diesem konnten sich die Kinder später weiter aufwärmen und sich mit leckerem Stockbrot stärken. Gemeinsam mit Sabine Schmidt wählten sie einen Namen für ihre Kindergruppe und entschieden sich für ihre Lieblingsthemen für das restliche Jahr.

Näheres zu den Themen der Kindergruppe „Fledermäuse“ und den anderen Kindergruppen der Region finden Sie hier.


Text und Bilder: Sabine Schmidt

Bildervortrag über das Donaudelta...

Rosa-Pelikane sind DIE Attraktion am Donaudelta

Der LBV lädt am Dienstag, den 23.03.2010 ein zum Vortrag

„Das Donaudelta- Europas letzte große Wasserwildnis“

 

Unser Referent Eckart Reichert zeigt eindrucksvolle Bilder von seinen Besuchen des Donaudeltas:

Das Mündungsdelta von Europas zweitlängstem Strom hat trotz mancher Versuche menschlichen Eingriffs seine Ursprünglichkeit bewahrt und gilt mit seinen riesigen Schilfgebieten, großen und kleinen Flussarmen, Lagunen und Seen als eines der bedeutendsten Feuchtgebiete der Erde, in dem aber sogar extrem trockene Dünenlandschaften vorkommen.

Der Fotograf kennt den schwer zugänglichen nördlichen Teil des Deltas von zwei Reisen und wird von diesem Naturparadies mit seiner einmaligen Vogel- und Pflanzenwelt an Hand ausgewählter Bilder berichten.  

 

Der Vortrag beginnt um 19:00 Uhr im LBV-Naturerlebnishaus im Sport- und Freizeitgelände in Kleinostheim. Eintritt: 2.- Euro, Kinder sind frei!

Tag der Ausstellung am Sonntag, den 14.03.2010

Besuchen Sie die Ausstellung. Am Sonntagnachmittag geöffnet. Eintritt frei!

Großer Andrang am vergangenen Sonntag zum "Tag der Ausstellung". Etwa 100 Gäste nutzten die Gelegenheit und besuchten die interaktive Ausstellung "Die großen vier", die noch bis Freitag, den 22.03.2010 im LBV-Naturerlebnishaus in Kleinostheim (im Sport- und Freizeitgelände) zu sehen ist.

Schulklassen können sich zu einer kostenlosen Führung anmelden. Derzeit sind noch Termine frei!

Die Ausstellung informiert über die Biologie, Lebensraumansprüche und aktuellen Status dieser Tiere in Europa sowie ihre Gefährdung.

Durch die Vielzahl an interaktiven Elementen wurde die Ausstellung insbesondere für Kinder und Jugendliche spannend gestaltet. So können die Ausstellungsbesucher selbst erfahren wie ein Bär seine Umwelt wahrnimmt, wie sich das Heulen der Wölfe anhört oder welchen Gefahren ein Luchs in zersiedelten Gebieten ausgesetzt ist.

Am Sonntag erhielten die kleinen Besucher eine kleine Überraschung in Form eines tollen Computerspieles: Don Cato - der Luchs. Erwachsene Gäste gaben ihrer Begeisterung im Gästebuch zum Ausdruck.

Text u. Bilder: Thomas Staab/15.03.2010







Nicht nur Nicole und Jens waren begeistert von den vielen "greifbaren" Gegenständen und den interaktiven Elementen der Ausstellung, auch den Erwachsenen haben "Die großen Vier" gut gefallen...

Kirchenasyl: Quartierangebot für Eulen

Pfarrgemeinde als Vorbild. Schleiereulenkasten im Kirchturm eingebaut...
von links: Forsttechniker Dominik Ludwig, Kirchenpfleger Walter Amrhein, Pfarrer Wolfgang Schultheiß, LBV-Mitarbeiter Thomas Staab (Foto: B. Schmidt)

Lebensraum Glockenturm: Im Trennfurter Gotteshaus St. Maria Magdalena sind gefiederte Untermieter willkommen

Klingenberg (Landkreis Miltenberg).

Schade, dass Eulen nicht lesen können. Sonst erführen sie vom Schild am katholischen Gotteshaus St. Maria Magdalena im Stadtteil Trennfurt, dass ihnen im 35 Meter hohen Kirchturm Quartier angeboten wird. Die Pfarrgemeinde macht mit bei der Aktion »Lebensraum Kirchturm« des Landesbunds für Vogelschutz (LBV), des Naturschutzbunds Deutschland und des Beratungsausschusses für das Deutsche Glockenwesen.

Kinderstube im Schatten Auf Beschluss der Kirchenverwaltung ist eins der Schalllöcher im Turm geöffnet worden. Dahinter angebracht: eine hölzerne Nistmöglichkeit für Schleiereulen, gebaut von Kirchenpfleger Walter Amrhein und Klingenbergs Forsttechniker Dominik Ludwig. Es ist eine Spezialanfertigung mit einem »Schattenbrett« nahe dem Einflugloch, denn die taubengroßen Nachtgreife mögen es dunkel für ihren Nachwuchs. Ob der sich in diesem Jahr schon einstellen wird? Amrhein und Ludwig werden nachschauen - aber ganz vorsichtig, um die empfindlichen Tiere nicht zu stören. Wer kennt sie nicht von Bildern, die Schleiereulen mit ihrem herzförmigen weißen Gesicht, das zu ihrem Namen führte? Doch lebende Exemplare sind höchst selten zu beobachten. Das liegt nicht nur daran, dass diese Vögel des Nachts jagen. Obwohl in 30 Unterarten auf fünf Kontinenten verbreitet und in Mitteleuropa Kulturfolger, sind sie selbst in ländlichen Gebieten nicht mehr häufig anzutreffen. Wenn bei intensiv betriebener Landwirtschaft ihre Hauptbeute, die Feld- und Spitzmäuse, chemisch bekämpft werden, kann das Nahrungsangebot für die gefiederten Jäger knapp sein. Zum anderen fehlt es mehr und mehr an Nistmöglichkeiten, weil Nischen an Gebäuden zugebaut, alte Scheunen und Ruinen abgerissen und Kirchturmfenster verschlossen werden.

 Letzteres geschieht auch, um Tauben keinen Unterschlupf zu bieten. Ihre ätzenden Hinterlassenschaften sind nicht nur optischer Makel, sondern greifen das Gestein an. Doch wo die Schleiereulen - oder die Turmfalken - Quartier beziehen, ist keine »Taubenplage« zu befürchten. Das weiß auch Pfarrer Wolfgang Schultheiß, der den Greifen gerne »Kirchenasyl« gewährt: »Das ist doch selbstverständlich. Wenn nicht hier - wo dann?« Und Edmund Gumpert, Umweltbeauftragter im Bistum Würzburg, begrüßt laut LBV die Aktion ausdrücklich und würde sich über Nachahmer freuen. Die Vogelschützer ebenso.

 

Betreuung inklusive  Zwar sind im Landkreis Miltenberg einige Kirchtürme von Falken, Eulen oder Fledermäusen besiedelt, aber als »offizieller« und betreuter Brutplatz für Schleiereulen ist in der Trennfurter Kirche St. Maria Magdalena erst der zweite ausgewiesen - nach Kleinwallstadt im Jahr 2008. Gern würde der LBV weitere Schilder anbringen lassen und damit auch die Bevölkerung auf den »Lebensraum Kirchturm« und seine schützenswerten Bewohner aufmerksam machen.

Informationen, auch zum Bau von Eulen- und Fledermauskästen, gibt’s in der LBV-Geschäftsstelle in Kleinostheim bei Thomas Staab, Tel. 0 60 27 / 40 90 796.

 

Quelle: MAIN-ECHO  Text: Barbara Schmidt    Fotos: Thomas Staab/Barbara Schmidt



Reise durch die Zeit im Naturkundemuseum

Die Kindergruppe Kleinostheim hat sich am vergangenen Samstag im Senckenbergmuseum auf die spannende Reise von der Urzeit bis in unsere heutige Zeit begeben.  14 Kinder zwischen fünf und zwölf Jahren erkundeten die Welt der Dinosaurier, ein Highlight dabei war das riesige Bein des Supersaurus. Sie tauchten in die Erdgeschichte ein und erfuhren, wie sich unsere Kontinente in der Vergangenheit bewegten und wer darauf lebte. Bei den Walen konnten sie die Knochen des großen Finnwals und ein Walherz bestaunen. Nachdem die Kinder schon so viel gesehen hatten, war Zeit für eine Stärkung, und anschließend machten sie einen Ausflug in die faszinierende Welt der Mineralien.  

Danach gingen die Interessen auseinander und die von einigen Eltern unterstütze Gruppe teilte sich, und so machten sich einige auf den Weg zu den ausgestopften Säugetieren und Vögeln, während der Rest der Gruppe sich mit der Evolution des Menschen beschäftigte . Bei den Schmetterlingen trafen sich dann alle wieder um dort einen spannenden, lehrreichen Tag abzuschließen.

 

Die Kindergruppe Kleinostheim trifft sich unter der Leitung von Dipl.-Biol. Sabine Schmidt an einem Samstag im Monat. Alle interessierten Kinder sind herzlich eingeladen! Weitere Informationen über ein paar der NAJU Kindergruppen aus der Region gibt es hier: http://unterfranken.lbv.de/kindergruppen.html


Text: Sabine Schmidt

Fotos: Michael Kraus

Wolf, Luchs und Bär in Kleinoshteim

Bitte die jeweiligen Bilder zum Vergrößern anglicken

Die Ausstellung "Die großen Vier" wurde am Montag, den 22.02.2010 unter Beteiligung von Politikern, Naturschützern, Forstbeamten und Jägern eröffnet. 

Unter den geladenen Gästen befanden sich auch Sponsoren und Gönner und viele Aktive aus den Kreisgruppen und Ortsgruppen des LBV.

Nach der Begrüßung durch den Leiter der LBV-Umweltstation, Herrn Thomas Staab, sprachen Landrat Dr. Ulrich Reuter, Bürgermeister Hubert Kammerlander und der BN-Kreisgruppenvorsitzende und Landtagsabgeordnete Dr. Hans Jürgen Fahn ein Grußwort. Dietrich Böhme übernahm als Mitglied im LBV-Landesvorstand eine kurze Rede.

Alle wünschten der Ausstellung viel Erfolg.

Manfred Wölf vom Bayerischen Ministerium für Umwelt und Gesundheit berichtete anschließend in einer anschaulichen Bildpräsentation über seine vielfältigen Erfahrungen im Wildtiermanagement. Dabei geht es vor allem darum, möglichst viele Ansprüche des Menschen mit den Bedürfnissen der Wildtiere unter einen Hut zu bringen - was oft nicht einfach ist.

Die Ausstellung "Die großen Vier" ist noch bis zum 19.03.2010 im LBV-Naturerlebnishaus in Kleinostheim zu sehen. Geöffnet ist dies während der Bürostunden (Montag - Freitag von 8:00 Uhr bis 13:00 Uhr). Führungen werden insbesondere für Schulklassen angeboten. Am Sonntag, den 14.03.2010 ist die Ausstellung ebenfalls geöffnet. Dann haben Familien und Vereine die Möglichkeit zwischen 13:00 und 17:00 Uhr zum Besuch.


Wer hier klickt, kommt auf den Artikel des MAIN-ECHO vom 22.02.2010.


THOMAS STAAB/23.02.2010             Alle Bilder: Claus Fries

Neuer Rekord: 10.000ster Besucher begrüßt

Stolz präsentiert Julius Dahlem seine Urkunde und den Gutschein.

Einen neuen Besucherrekord kann das LBV-Team der Umweltstation in Kleinostheim melden: Thomas Staab und Sabine Schmidt begrüßten den 10.000sten Besucher in diesem Jahr!

Der sechsjährige Julius Dahlem vom Kindergarten St. Laurentius aus Kleinostheim ist der glückliche Gewinner. Er bekam am 01. Dezember im Rahmen der Veranstaltung "Herbstwald erleben" von Thomas Staab eine Urkunde und einen Gutschein für eine Kinder-Geburtstagsfeier auf dem Gelände der Umweltstation Naturerlebnisgarten überreicht.

Damit die andereren Kinder der Kindergartengruppe nicht leer ausgingen, wurden diese kurzerhand zu einem Lagerfeuer in den Naturerlebnisgarten eingeladen.

Thomas Staab freut sich sehr über den großen Zuspruch, der in diesem Jahr wohl auch auf die Jubiläumsveranstaltungen zum 100-jährigen Geburtstag des LBV zurückzuführen ist. Dabei fanden auch einige Großveranstaltungen mit Unterstützung der Kreis- und Ortsgruppen statt. In diesem Zusammenhang verweist der Leiter der Umweltstation auf die Aktion "Kunst und Natur" und die Gedenksteinenthüllung, beides von der LBV-Ortsgruppe Kleinostheim initiert.

Daneben konnten die Verantwortlichen einige hundert Besucher beim "Tag der Vereine" und beim "Tag der offenen Tür" begrüßen.

Alleine die Besucherzahlen aus den letzten Jahren sprechen für sich: Waren es im Jahr 2007 etwa 3.600 Besucher, so konnten bereits ein Jahr später 6.300 Gäste begrüßt werden. 

Staab und sein Team versuchen die Zahl in den nächsten Jahren noch zu toppen. Dabei sind sie allerdings auch auf die Unterstützung ehrenamtlich Aktiver angewiesen, für die an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön ausgesprochen wird.


Bild: MAIN-ECHO / Text: Thomas Staab / 01.12.2009 / 14:50 Uhr

Neues Stromfahrrad in der Umweltstation

Das Stromfahrrad im Praxistest
Christian Zang (links) und Horst Jux (rechts) beim ersten Test des Stromfahrrads während des Baus

Im Rahmen des Projektes "Mit natürlicher Energie durch Jahr und Zeit" haben wir in der Umweltstation ein "Stromfahrrad" gebaut, mit dem Kinder und Erwachsene aus eigener Kraft Strom erzeugen und damit Lampen und ein Radio betreiben können. So werden die Themen Energie- und Stromerzeugung anschaulich dar gestellt.

Das Stromfahrrad wurde bereits von mehreren zweiten Klassen der Kettler-Schule in Kleinostheim, die an der Veranstaltung "Stromdetektive" teilnahmen, dem Praxistest unterzogen. Die Kinder waren vor allem begeistert von dem "Stromfahrrad" und erlebten beim "Strampeln", wie viel Kraft notwendig ist, um einen elektrischen Verbraucher in Gang zu setzen.

Damit setzen wir einen direkten Bezug zum Umgang mit unseren Ressourcen und regen zum Nachdenken an, wie man im Alltag Energie sparen kann, um damit zusätzlich einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.

Die "Stomdetektive" können nun auch zuhause aktiv werden....


Text und Bilder: Sabine Schmidt

Mauerbau satt Mauerfall in Kleinostheim....

"Bauleiter" Julian ist sich nicht sicher, ob der Stein passt....!





Gruppenfoto vor vollendeter Arbeit (es fehlen einige Helfer...) Bildmitte: Lehrkraft Frau Proplesch

Während derzeit überall in Deutschland der Fall der Mauer vor 20 Jahren gefeiert wird, entsteht in Kleinostheim eine neu Wand aus Stein! 

12 Schüler der Privaten Wirtschaftsschule Krauß jedoch arbeiten hier für die Natur und bauten unter Anleitung von Thomas Staab (LBV) eine Trockenmauer aus behauenen Sandsteinen. Im Rahmen eines kooperatvien Projektes zwichen LBV und Schule entstand nach vier Terminen eine Trockenmauer vor dem Naturerlebnishaus der Umweltstation sowie ein neuer Pfad durch das kleine Wäldchen des Naturerlebnisgartens. Der Wald am nördlichen Rand der Umweltstation kann dann im nächsten Jahr in die Veranstaltungen der LBV-Mitarbeiter integriert werden.

Die Fugen und Ritzen der Mauer sollen künftig Eidechsen und Insekten neuen Lebensraum bieten. Außerdem werden hier spezielle Pflanzenarten wie Dachwurz und Mauerpfeffer wachsen.

Die Schüler verewigten sich neben dem eigentlichen Bauwerk mit einem laminierten Dokument, welches im zwischen den Steinen eingegraben wurde; mit folgendem Text:

Die Projektgruppe der Privaten Wirtschaftsschule Krauß erstellte diese Mauer im Zeitraum Oktober bis November 2009, unter der Aufsicht von Frau Problesch, stellvertretend für Herrn Sommereisen. Dieses Projekt lief auf freiwilliger Basis. Die folgenden Namen sind für dieses Bauwerk verantwortlich. Mit freundlichen Grüßen: die Schüler der Privaten Wirschaftsschule Krauß.

Julian Dell, Michael Schüßler, Dennis Barlowe, Kevin Hock, Matthias Rüb, Tobias Debus, Leon Kilgenstein, Christian Hoos, Sandra Ostheimer, Tobias Hefter, Johannes Englert


TEXT/BILDER: Thomas Staab/03.11.2009

Knapp drei Minuten Gerhard Polt zur "Kormoran-Problematik"...

Neuer Zivildienstleistender in Kleinostheim...

Christian Zang hat seinen Zivildienst beim LBV angetreten.

Neuer Zivildienstleistender beginnt seinen Dienst in der LBV-Umweltstation.

Am 01. Oktober konnte der Leiter der LBV-Umweltstation „Naturerlebnisgarten“, Thomas Staab, einen neuen Zivi begrüßen. Christian Zang aus Goldbach wird für die nächsten neun Monate seinen Zivildienst beim LBV verbringen. Dabei erwartet den jungen Mann eine abwechslungsreiche Tätigkeit bei dem Naturschutzverband.

Hier eine Aufgabenbeschreibung über den Dienst beim LBV in Kleinostheim:

Unsere Zivildienstleistende (ZDL) benötigen einen Führerschein der Klasse B. Dienstwagen und PKW-Hänger sind vorhanden. Der Tätigkeitsschwerpunkt liegt im Jahresverlauf verteilt im Bereich der Umweltbildung und Landschaftspflege. Manchmal sind auch am Wochenende Aktionen und Veranstaltungen, so dass auch dann Dienst angesagt ist!

In den letzten Jahren konnten wir etwa 4.000 Kinder und Jugendliche pro Saison zu unseren Veranstaltungen begrüßen. Daneben finden auch Aktionen mit Erwachsenen, Senioren und Menschen mit Behinderungen statt! Auch unsere Kindergeburtstags-Feiern werden immer beliebter...

Unsere Zivis bereiten diese Veranstaltungen nach Anweisungen vor und assistieren während der Aktionen bzw. führen diese eigenständig durch. Die Nachbereitung der Aktionen gehört ebenfalls zu dessen Aufgaben.

Während der kalten Jahreszeit liegt der Schwerpunkt der Arbeit auf der Instandhaltung der Umweltstation und der Landschaftspflege. Zum einen werden in der Station "Grünpflegearbeiten" getätigt, zum anderen unterstützen unsere Zivis die ehrenamtlichen Mitglieder der einzelnen LBV- Kreisgruppen bei der Pflege von LBV-Biotopflächen. Hier müssen unsere Zivis schon mal kräftig mit anpacken und dürfen sich nicht scheuen, nach einer vorschriftsmäßigen Schulung und Sicherheitsbelehrung mit Motorsäge, Motorsense und Allesmäher umzugehen.

Im Frühjahr bauen wir gemeinsam einen Amphibienschutzzaun in Aschaffenburg und betreuen diesen. Das Anbringen von Schleiereulen-Kästen und Arbeiten in der Greifvogelauffang- und Pflegestation in Mechenhard (Landkreis Miltenberg) gehört ebenfalls zu den abwechslungsreichen Arbeiten der LBV-Zivis.

Wir wünschen uns engagierte junge Männer mit handwerklichem Geschick, die in der Lage sind, selbstmotiviert zu arbeiten und sich gut in unser kollegiales Team einzufügen. Wir brauchen KEINE Befehlsempfänger, sondern suchen kreative Mitarbeiter, von denen wir gerne Verbesserungsvorschläge für unsere tägliche Arbeit übernehmen....

 

Der neue Film über den Naturerlebnisgarten

Bilder vom Bau der Eisvogelbrutwand in der LBV-Umweltstation




Herzlichen Dank an Herrn Dr. Walter Mergner vom Forstbetrieb Heigenbrücken für die Zusage, Herrn Stefan Bachmann und seinen Forstwirt-Azubi`s für die Umsetzung und der Fa. Orgeldinger für die Bereitstellung des Erdmaterials

Rekordbesuch in der Umweltstation Kleinostheim...

Eröffnung der Ausstellung "Kunst&Natur". (von links: Bernd Hofer LBV, Hubert Kammerlander 1. Bürgermeister Kleinostheim, Gast, Karl Heinz Schmidt LBV, Andrea Lindholz stellvertretende Landrätin im Landkreis Aschaffenburg)

Bei strahlendem Sonnenschein genossen mehr als 2.300 Besucher unsere Ausstellung "Kunst&Natur" in der LBV-Umweltstation Kleinostheim. 

Hintergrund der Aktion ist der 100. Geburtstag des Naturschutzverbandes.

Knapp 30 Künstler aus der Region waren eingeladen und stellten ihre Arbeiten und Werke aus. Dabei ließen sich einige sogar bei ihrer Tätigkeit "live" über die Schulter blicken. Die Besucher waren ausnahmslos begeistert von der Kombination Kunst in der freien Natur zu präsentieren.

Ein interessantes Rahmenprogramm stellten die Mitarbeiter der Umweltstation auf die Beine: Backen von Kräuterfladen im Lehmbackofen, Bootstouren, auf der "Jagd nach Wasserskorpion & Co.", einem Erlebnispavillon, Lagerfeuer und Stockbrot ließ keine Langeweile aufkommen.

So verwandelte sich das 4,2 ha große Gelände des Naturerlebnisgartens in eine attraktive Freiluftgallerie und einer Aktionsbühne der besonderen Art!

"Die abwechslungsreich gestaltete Fläche des LBV ergänzt sich perfekt mit den Ständen der Künstler. Herzlichen Dank für die interessante Ausstellung und den wunderschönen Tag bei euch im Naturerlebnisgarten" - so ein Eintrag in unserem Gästebuch.

Herzlichen Dank geht an den 1. Bürgermeister der Gemeinde Kleinostheim, Herrn Hubert Kammerlander für die Unterstützung und die Grußworte, die stellvertretende Landrätin, Frau Andrea Lindholz für die Ansprache und finanzielle Unterstützung, sowie allen Helfern für die Vorbereitung, Durchführung und für die Hilfe bei den Aufräumarbeiten, sowie den vielen Bäckerinnen für die freundlichen Kuchenspenden.

Weiter Bilder: siehe unten


Thomas Staab/25.05.2009/21:20 Uhr

Hier klicken zum Radiomitschnitt von RADIO KLANGBRETT

Impressionen von der Ausstellung "KUNST&NATUR"...

Bildergallerie von der Rettungsumsiedelung...

Blinde und Senioren pflanzen den Baum des Jahres

Bild oben: Baumpflanzaktion in der Umweltstation Naturerlebnisgarten Kleinostheim zusammen mit dem Blinden- und Sehbehindertenbund (Foto: Uli Autenrieth)
Bild mitte und unten: Pflanzaktion in Kleinwallstadt (im Bild links: Bürgermeister Thomas Köhler) zusammen mit Bewohnern des Altenheimes Rohe`sche Stiftung (Foto: Roland Mayer/Thomas Staab).

Die Kindergruppe "Steinkäuze" des Landesbund für Vogelschutz (LBV) und Mitglieder des Blinden- und Sehbehindertenbundes Aschaffenburg-Miltenberg (BSBB) setzten ein Zeichen der Freundschaft und Verbundenheit und pflanzten den Baum des Jahres 2009.

Im Rahmen des 100-jährigen Bestehens des Naturschutzverbandes und der Freundschaft zum Blinden- und Sehbehindertenbund (BSBB) wurde in der Umweltstation Naturerelbnisgarten Kleinostheim der Baum des Jahres - ein Bergahorn gepflanzt.

„Die Kooperation mit dem Blinden- und Sehbehindertenbund besteht mittlerweile seit 7 Jahren“, betont Thomas Staab, Leiter der LBV-Umweltstation in Kleinostheim. „Wir nutzen gerne die vielfältigen Angebote des LBV und haben schon zusammen die Kräuterspirale in der Umweltstation bepflanzt, frischen Apfelsaft gepresst, gemeinsam Küchen- und Heilkräuter bestimmt und sind zu den Orchideen am Plattenberg gewandert“ ergänzt Peter Nüßlein, 1. Vorstitzender des Blinden- und Sehbehindertenbundes. 

Unterstützt wurden die Blinden und Sehbehinderten von Kindern der LBV-Kindergruppe "Steinkäuze am Untermain", die auch schon bei vorangegangenen Aktionen dabei waren. Nach der Baumpflanzung traf man sich bei Kaffe/Kakau und Gebäck im Naturerlebnishaus. Dort konnten die Kinder die vom BSBB mitgebrachten Simulationsbrillen ausprobieren und so die verschiedene Grade einer Sehbehinderung hautnah erleben. Der Renner war allerdings eine spezielle Schreibmaschine, mit der die Kinder ihren Namen in Blindenschrift (Braileschrift) ausdrucken konnten.

Der Bergahorn – Baum des Jahres 2009, der nun im LBV-Naturerlebnisgarten wächst war nun der zweite Baum, der gepflanzt wurde. „So entsteht im Laufe der Zeit eine kleine Allee mit den jeweiligen Bäumen des Jahres, die auch beschildert werden“ freut sich Thomas Staab vom LBV. 

Eine ähnliche Aktion fand am darauffolgenden Tag in Kleinwallstadt statt. Dort wurde ein Bergahorn zusammen mit Bürgermeister Thomas Köhler und Bewohnern des Altenheimes Rohe`sche Stiftung gepflanzt.

Herzlichen Dank ergeht an alle Beteiligten v.a. an die Gemeinde Kleinwallstadt und dessen Bürgermeister für die tolle Unterstützung.


THOMAS STAAB/23.03.2009




Senioren pflanzen Baum des Jahres

Landesbund für Vogelschutz (LBV) und die Bewohner des Altenheimes Rohe`sche Stiftung Kleinwallstadt setzten ein Zeichen der Freundschaft und pflanzten den Baum des Jahres.


„Die Zusammenarbeit mit dem Seniorenheim besteht mittlerweile seit 10 Jahren“, betont Thomas Staab, Leiter der LBV-Umweltstation in Kleinostheim. „Wir nutzen gerne die vielfältigen Angebote des LBV und haben schon zusammen Nistkästen gebaut und aufgehängt, frischen Apfelsaft gepresst und gemeinsam Küchen- und Heilkräuter bestimmt“ ergänzt Jutta Seeger, Ergotherapeutin im Seniorenheim.


Unterstützt wurden die Senioren von Schülern aus der Elsava-Schule – Schule für Erziehungshilfe, die die Aktion im Rahmen eines bereits seit mehreren Jahren laufenden Sozialprojektes begleiteten.

 

Der Walnussbaum – Baum des Jahres 2008, der nun im LBV-Naturerlebnisgarten wächst war der Auftakt für weitere Baumpflanzungen. Staab möchte diese Tradition im nächsten Jahr mit einem anderen Partner des LBV fortsetzen. „So entsteht im Laufe der Zeit eine kleine Allee mit den jeweiligen Bäumen des Jahres, die auch beschildert werden“ freut er sich. 


Der Baum des Jahres 2009 steht auch schon fest: Den Bergahorn will Staab mit Mitgliedern des Blinden- und Sehbehindertenbundes pflanzen.

Die Baumspende übernahm die Fa. Löwer, Gärtnerei in Mömlingen.
Herzlichen Dank hierfür...


Text/Bilder: Thomas Staab   21.10.2008

Multiple Sklerose Selbsthilfegruppe zu Besuch beim LBV

Die Wege in der LBV-Umweltstation Naturerlebnisgarten haben ihre Feuertaufe bestanden...

Die Multiple Sklerose Selbsthilfegruppe Aschaffenburg besuchte im Rahmen einer Veranstaltung die Umweltstation Naturerlebnisgarten des Landesbundes für Vogelschutz (LBV) in Kleinostheim.

Bei einem Rundgang erklärten Traudl und Bernd Hofer (LBV Ortsgruppe Kleinostheim) die Entstehung und Entwicklung des Naturerlebnisgartens. Dabei konnten die Gäste, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind, die neu angelegten behindertengerechten Wege testen. Urteil: Feuertaufe bestanden!

Alle Teilnehmer zeigten sich begeistert von dem Gelände und fanden vor allem den Ausblick von der Holzbrücke auf den See als sehr schön und stimmungsvoll.

Hierbei erläuterte Bernd Hofer, dass der Brückenaufbau im letzten Jahr von Führungskräften der Mainsite Services GmbH in Elsenfeld durchgeführt wurde. Die Brücke sei ein Lückenschluss, der nun eine barrierefreie Umrundung der Umweltstation möglich mache.

Abschließend fand noch eine Aufführung durch das Märchentheater Aschaffenburg statt. Frau Schneeweiß, Leiterin der MS-Selbsthilfegruppe bedankte sich bei den Organisatoren für den gelungen Nachmittag und möchte auch in Zukunft mit der LBV-Umweltstation zusammenarbeiten.

 

 

Text: Thomas Staab/LBV